KYC
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Kurz erklärt
KYC (Know Your Customer) bezeichnet die Pflicht von Banken, Kryptobörsen und anderen Finanzdienstleistern, die Identität ihrer Kunden zu prüfen, um Geldwäsche zu verhindern.
Wer ein Bankkonto eröffnet oder bei einer Kryptobörse Euro in Bitcoin tauscht, muss sich ausweisen. Das ist KYC. In Deutschland regelt das vor allem das Geldwäschegesetz (GwG).
Was geprüft wird
- Name, Geburtsdatum und Anschrift, meist per Ausweis und Video- oder Online-Verfahren
- Bei Unternehmen der wirtschaftlich Berechtigte
- Je nach Risiko die Herkunft der Mittel
KYC und Kryptowährungen
| Regel | Inhalt | gilt seit |
|---|---|---|
| MiCA | Zulassungspflicht für Kryptodienstleister in der EU | 30. Dezember 2024 |
| Transfer-Verordnung (Travel Rule) | Angaben zu Sender und Empfänger bei Kryptoüberweisungen | 30. Dezember 2024 |
| Geldwäscheverordnung (AMLR) | Verbot anonymer Konten und anonymisierender Kryptowährungen bei Anbietern | ab 10. Juli 2027 |
Warum KYC für die Anonymität wichtig ist
Börsen mit KYC sind die Stellen, an denen Kryptowährung und echte Identität zusammentreffen. Ermittler nutzen genau diese Verknüpfung, um Blockchain-Spuren Personen zuzuordnen.
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Verwandte Begriffe
Quellen
- WikipediaKnow your customer abgerufen am 21.10.2026
- EUR-LexVerordnung (EU) 2024/1624 (AMLR) abgerufen am 21.10.2026